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+++ 19. Internationales Leichtathletik-Meeting "Anhalt 2017" am Freitag, dem 16. Juni 2017 im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion, u. a. mit großem Kindertagssportfest  

 

18. internationales Leichtathletik-Meeting "ANHALT 2016" am 27. Mai 2016
im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion

 

Bevor sich die Weltklasse-Leichtathleten bei den Deutschen Meisterschaften in Kassel, bei den Europameisterschaften in Amtsterdam oder gar den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro ihrer Konkurrenz stellen, waren sie im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion zu Gast. Unvergessliche Bilder zeigten sich, als beispielsweise der 100 Meter-Sprinter Julian Reus (TV Wattenscheid 09) mit 10,18 Sekunden den neuen und von Meetingdirektor Ralph Hirsch "langersehnten" Stadionrekord aufstellte, die erst 19-jährige 1.500 Meter-Läuferin Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer Leverkusen) ihre Gegnerinnen mit 4:09,28 Minuten und erreichter EM-Norm in die Schranken wies, es Speerwerfer Lars Hamann (Dresdner SC 1898) mit 85,67 Meter zu persönlicher Bestweite und Olympia-Qualifikation brachte oder 800 Meter-Läuferin Christina Hering (LG Stadtwerke München) mit 2:00,37 Minuten Olympia-Norm erfüllte. "Es war eine der besten und auch erfolgreichsten Auflagen" resümierte Hirsch. Ein gutes dutzend Olympia-Normen, reihenweise Europameisterschafts-Normen, persönliche Bestwerte sprechen für sich - insgesamt waren es so viele wie nie zuvor. "So, wie das Meeting an diesem Abend war, habe ich es mir vorher nur in meinen kühnsten Träumen wünschen können."

 

Insgesamt 170 Athleten maßen sich am 27. Mai vor den knapp 5.200 Zuschauern in Zeiten, Weiten und Höhen. Bei der inzwischen 18. Auflage des internationalen Leichtathletik-Meetings "Anhalt", der zweitgrößten Leichtathletik-Veranstaltung nach dem ISTAF in Berlin, wurden Emotionen freigesetzt, Normen geknackt, Rekorde gebrochen. "Anhalt" heißt eben nicht nur Leichtathletik zu sehen. Es heißt vor allem auch: Leichtathletik zu spüren. Es ist ein Eintauchen, ein Mitfiebern, ein Jubeln, ein Aufspringen von den Sitzen und Staunen, wenn die Sportler ihre Leistungen abrufen. Es ist ein Erlebnis.

 

Das Dessauer Oval war, wie schon oft bewiesen, erneut ein Garant für ein "besonders spezifisches Flair für Diskus und Speer". Gut in Erinnerung behält dabei wohl ein Jeder den Auftritt von Diskuswerfer Christoph Harting. Mit einem Tänzchen betrat er den Ring. Der rechte Arm zuckte passend zur Musik in die Luft. Der linke Fuß tippte rhythmisch auf den Boden. Das Publikum wurde in einen Bann gezogen. In den Harting-Bann. Sein Wurfgerät flog über 65 Meter. Die Weite, die für die Olympia-Norm angesetzt ist. Fünffach. Jedes Mal folgten eine Feuerfontäne und ein lauter Knall. Die Zeichen, ein Ticket für Rio so gut wie in der Tasche zu haben. Hartings letzter Versuch zog nach rechts, beinahe über den Sektor hinaus. Aber mit 68,06 Metern auch besonders weit. Zu persönlicher Bestweite. Zum Stadionrekord. Zum Meeting-Rekord. Zur Weltjahresbestleistung. Wer diesen Wurf gesehen hat, hat ihn auch erlebt.

 

Schon Stunden vor den Hauptwettkämpfen füllte sich das Stadion. Ein Rahmenprogramm, bestehend aus dem Kindersportfest, den Jugendwettkämpfen, dem Schülerwettbewerb "Anhalt sucht den Supersprinter" und dem Jedermann-Lauf "Anhalt läuft", animierte zum Mitmachen. Durch den Abend führten mit Wolf-Dieter Poschmann und Andreas Möckel bekannte Stimmen. Auf zusätzlichen großen LED-Anzeigen konnten die Resultate blitzschnell abgelesen werden. Ein farbenfrohes großes Feuerwerk, das den Nachthimmel erleuchtete, rundete das Spektakel nach spannungsgeladenen Stunden ab.

 

Das Organisationsteam und die zahlreichen Helfer stemmten erneut eine Mammutaufgabe und ließen den Abend zu einem der herausragenden Sportevents der Region werden. 

 

Auch 2017 soll dem Publikum eine grandiose und unvergessliche Veranstaltung geboten werden. Anhalt 2017 soll wieder spektakuläre Ergebnisse und volle Emotionen versprechen und den Leichtathleten eine einzigartige Station im Sportjahr. Am Freitag, dem 16. Juni wird zum 19. Mal in das Dessauer Paul-Greifzu-Stadion geladen.

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