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12.02.2017
17:48
Wohnungsbrand „Am Alten Theater“ 10

Am 12.02.2017 gegen 17:48 Uhr wurde Berufsfeuerwehr Dessau Roßlau zu einem Wohnungsbrand  Am Alten Theater 10 alarmiert. Ein Mieter hatte in dem mehrgeschossigen Wohngebäude einen ausgelösten Heimrauchwarnmelder und Brandgeruch wahrgenommen. Durch die Feuerwehr musste die Wohnungseingangstür, in dem der Heimrauchwarnmelder ausgelöst hatte, gewaltsam geöffnet werden. Die Bewohnerin befand sich in der Wohnung, hatte aber den ausgelösten Heimrauchwarnmelder und das Klopfen an der Tür nicht wahrgenommen. Ursache  war angebranntes Essen auf einem Elektroherd.
Durch die Feuerwehr wurde der Topf heruntergenommen und die Herdplatte abgeschalten. Die Wohnung wurde durch geöffnete Fenster gelüftet. Die Einsatzstelle wurde anschließend an den Hauswart bezüglich der defekten Wohnungseingangstür übergeben.

 


05.02.2017

05:43 Uhr
Verkehrsunfall B 184 Nord

Die Feuerwehr wurde zu einem Verkehrsunfall auf der B184 zwischen Rodleben und Jütrichau alarmiert. An der Einsatzstelle stelle sich heraus, dass ein Pkw BMW, der die B 184 in Richtung Zerbst befuhr, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen ist und mit einem Baum kollidierte. Danach rutsche der Pkw weiter und prallte ca. 35 Meter weiter mit der Fahrerseite gegen einen weiteren Baum. Dabei wurde die Fahrertür eingedrückt und der Fahrer im Fußraum eingeklemmt. Durch den Notarzt konnte nur noch der Tod des Fahrers festgestellt werden. Weitere Personen befanden sich nicht in dem Fahrzeug. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei, erfolgte durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Bergung des Fahrers. Dazu wurden die Fahrertür und der Türschweller mit hydraulischen Rettungsgeräten entfernt. Die Unfallstelle wurde durch die Feuerwehr großräumig ausgeleuchtet. Zur Sicherheit ist der angrenzende Wald abgesucht worden um eine eventuelle zweite Person zu finden. Die Suche blieb ohne Ergebnis.  
Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Rodleben und die Freiwillige Feuerwehr Roßlau mit insgesamt 27 Einsatzkräften.  

 

 

 


02.02.2017

13:22 Uhr
Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau wurde am Donnerstag 2.2.2017 um 13:22 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ in die Amalienstraße in der Ortslage Dessau alarmiert.
Bei Eintreffen der Feuerwehr musste festgestellt werden, dass ein Fahrzeug von der Straße abgekommen war und genau unter einem Balkon frontal gegen eine Hauswand geprallt war. Dabei wurde die Frontpartie des Fahrzeuges stark deformiert. Die Beifahrerin befand sich noch im Auto und wurde durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt, konnte aber bis dahin nicht aus dem Pkw befreit werden. Der Fahrer des Wagens konnte noch vor Eintreffen der Feuerwehr durch Ersthelfer und die Mitarbeiter des Rettungsdienstes aus dem Fahrzeug befreit werden. Er wurde im Rettungswagen medizinisch versorgt. Ein weiterer Insasse des verunfallten Fahrzeuges sowie eine Insassin aus einem zweiten beteiligten Fahrzeug wurden durch zusätzliches Rettungsdienstpersonal betreut.
Durch die Feuerwehr wurde unter Verwendung des hydraulischen Rettungssatzes an dem verunfallten Pkw auf der Beifahrerseite Fahrzeugteile entfernt, um die Beifahrerin zu befreien.
Zur Unterstützung des bereits im Einsatz befindlichen Notarztes wurde zusätzlich ein zweiter Notarzt angefordert, der mit dem Hubschrauber Christoph 63 zur Einsatzstelle geflogen wurde.
Die beiden schwerverletzten Personen wurden zur weiteren medizinischen Versorgung mit dem Rettungstransportwagen (RTW) in das Städtische Klinikum Dessau  (SKD) gebracht, ebenso wie der  leichtverletzte, dritte Insasse aus dem verunfallten Fahrzeug. Die Fahrerin des zweiten Fahrzeuges blieb unverletzt.
Der Einsatz für die Berufsfeuerwehr war vor Ort um 14:10 Uhr beendet. Im Einsatz waren 12 Kräfte der Feuerwehr mit 4 Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit 4 Fahrzeugen (3 RTW, 1 NEF) sowie einem Hubschrauber. Die Polizei übernahm die Einsatzstelle zur Untersuchung der Unfallursache.
 

 

19.01.2017
01:16 Uhr
Brände im Justizkomplex

Bei der Erstalarmierung handelte es sich um einen vermuteten Container- oder Papierkorbbrand. Bei der Ankunft an der Einsatzstelle wurde die Feuerwehr durch den Anrufer auf zwei Brandstellen an der Rückseite des Justizzentrums hingewiesen. Hier brannte es an zwei Eingangstüren. Die ebenfalls eintreffende Polizei berichtete von einer weiteren Brandstelle am Amtsgericht. Durch den Einsatzleiter Feuerwehr wurden das Tanklöschfahrzeug und der Einsatzleitwagen nachgefordert. Bei der Kontrolle der Polizei des gesamten Justizkomplexes wurde eine weitere Brandstelle entdeckt.  Dabei handelte es sich um die Eingangstür der Staatsanwaltschaft in der Ruststraße. Im Justizzentrum wurden die beiden Doppeltüren auf der Gebäuderückseite mit einer Kübelspritze abgelöscht. Beide Türen wurden stark beschädigt, es kam zum Zerplatzen der Sicherheitsverglasung und Zerstörung der Türrahmen. Die dazugehörigen Treppen- bzw. Flurräume waren stark verraucht. Nach dem Ablöschen der Brandstellen am Justizzentrum setzte das Löschfahrzeug zum Amtsgericht um. Zu diesem Zeitpunkt trafen die nachgeforderten Kräfte der Feuerwehr ein. Während über die Schnellangriffseinrichtung des Löschfahrzeuges die brennende Holzeingangstür des Amtsgerichtes von außen gelöscht wurde, erfolgte eine Umsetzung des Tanklöschfahrzeuges zur Staatsanwaltschaft. Am Justizzentrum konnte der Hausmeister in seiner Dienstwohnung erreicht werden. Er öffnete für die Feuerwehr das Gebäude, so dass über einen Lüfter eine Entrauchung des Haupttreppenhauses und eine Restablöschung der 2 Brandstellen von Innen erfolgen konnte. Auch am Amtsgericht musste eine Restablöschung der Eingangstür von der Innenseite erfolgen, auch hier kam es zu einer Verrauchung des Treppenraumes. Die Restablöschung erfolgte auch in diesem Fall über eine Kübelspritze. In allen 4 Fällen handelte es sich um Brandstiftung, die Verwendung von Brandbeschleunigern war ersichtlich. Der Brandschaden wird durch die Feuerwehr auf ca. 16.000 Euro geschätzt. Im Einsatz waren 3 Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr mit 9 Kameraden.    

 

12.01.2017
11:30 Uhr
Einlauf Brandmeldeanlage

Die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau wurde heute gegen 11:30 Uhr zum Einkaufszentrum Dessau-Mildensee, Am Eichengarten alarmiert. Es war die Brandmeldeanlage in der Einsatzleitstelle eingelaufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass durch ein Lieferfahrzeug in Bereich der Anlieferung Kaufland die  Sprinkleranlage beschädigt und dadurch Alarm ausgelöst wurde. Die Anlage wurde durch Haustechniker abgestellt und nach der Kontrolle durch die Feuerwehr wieder in Betrieb genommen. Im Einsatz war der Löschzug der Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau mit 4 Fahrzeugen und 11 Kameraden.

 

09.01.2017

10:30 Uhr
Brand im Schulgebäude Roßlau

Am 09.01.2017 gegen 10:30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einem Schulgebäude in Roßlau Goethestraße 5 alarmiert. Es brannte eine Plastepapierhalterung im Toilettenraum Erdgeschoss. Bei Ankunft der Freiwilligen Feuerwehr Roßlau waren bereits alle Schüler und Lehrer aus dem Gebäude evakuiert und es drang schwarzer Rauch aus dem Toilettenvorraum zum Flur. Der Brand wurde von einem Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr abgelöscht. Nach der Brandbekämpfung wurde der Toilettenraum, Flur und Treppenraum durch die Feuerwehr maschinell belüftet.  Durch den Brand wurde die WC-Kabinentrennwand in Mitleidenschaft gezogen. Des Weiteren entstand Sachschaden in Form von verrusten Wänden und Decken in der Toilette, einschließlich Vorraum. Das Löschwasser in der Toilette wurde mit einem Nasssauger von der Feuerwehr abgesaugt. Nach Beendigung des Einsatzes wurde in Abstimmung mit der Schulleiterin der Unterrichtstag im Gebäude abgebrochen. Als Schadenssumme wurde ca. 20.000 € eingeschätzt. In der Schule befanden sich 84 Schüler und 12 Lehrer/ Betreuer.                                                                                                                                                         

 

Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Roßlau mit 5 Fahrzeugen und 18 Kameraden sowie die Berufsfeuerwehr mit 2 Fahrzeugen und 8 Kameraden.

 

Des Weiteren wurde die Berufsfeuerwehr gegen 16:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Argenteuiler Straße - Wolfener Chaussee zwischen einem VW Passat und einem Ford alarmiert. Im Ford befand sich noch eine Frau, welche durch die Feuerwehr mittels Rettungsbrett über die Tür hinter dem Fahrer gerettet wurde.  Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Es wurde ein Gesamtschaden von 15.000 € geschätzt. Zum Einsatz kam die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau mit 4 Fahrzeugen und 12 Kameraden.

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