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18.05.2017
15:06 Uhr
Brandmeldeanlage im Hauptbahnhof

Die Berufsfeuerwehr wurde heute um 15:06 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in den Hauptbahnhof alarmiert. Da die Alarmierung über Brandmelder automatisch erfolgt, war bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte unklar was für eine Lage am Hauptbahnhof vorliegt. Nach erster Erkundung durch die anrückenden Führungskräfte konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Ein heliumgefüllter Luftballon war in den Signalbereich eines Linienmelders in der Empfangshalle geraten. Dieser schwebte nun unter der Decke im Lichtstrahl des automatischen Melders. Aufgrund der Höhe der Empfangshalle wurde entschieden den Ballon mit einem Hochleistungslüfter der Berufsfeuerwehr durch einen Luftstrahl aus dem Empfangsbereich des Melders zu treiben. Nach einigen Versuchen war der Einsatz des Lüfters erfolgreich und der Melder wieder frei. Nach den abschließenden Einsatzmaßnahmen wurde der Bahnhof an den zuständigen Mitarbeiter der Deutschen Bahn übergeben, mit dem Auftrag den Ballon aus dem Deckenbereich durch den DB-Service entfernen zu lassen.

 

 

 

 

Einsätze der Feuerwehr am 12.05.2017

Die Feuerwehr der Stadt Dessau-Roßlau war am 12.05.2017 bei 21 Einsätzen gefordert. Dabei handelte es sich um drei Einsätze zur Brandbekämpfung und um 18 Einsätze in Zusammenhang mit dem Unwetter.

Bei den Brandeinsätzen handelte es sich um eine ausgelöste Brandmeldeanlage, einen Schuppenbrand und einen angebrannten Wasserkocher in einer Küche.

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der Schuppen hinter einer Gartensparte in der Weststraße im Inneren in voller Ausdehnung. Zur Brandbekämpfung wurde eine ca. 300 Meter lange Schlauchleitung verlegt. Der Brand wurde durch den Angriffstrupp mit einem Hohlstrahlrohr abgelöscht. Es entstand ein Schaden von ca. 1000 Euro. Eine Brandursache konnte nicht festgestellt werden.

 

 

In der Antoinettenstraße hat ein Mieter seinen Wasserkocher auf den eingeschalteten Elektroherd gestellt und die Küche verlassen. Nach kurzer Zeit war die gesamte Wohnung verqualmt und die Rauchmelder lösten aus. Durch die Nachbaren wurde die Feuerwehr verständigt. Der Herd wurde durch die Feuerwehr ausgeschaltet und die Wohnung gelüftet. Der Mieter wurde zur Kontrolle dem Rettungsdienst vorgestellt.

Seit ca. 17:50 Uhr kamen durch das Unwetter zahlreiche Überflutete Straßen und Keller dazu. Hier war die Feuerwehr zum ab- und auspumpen gefordert. Der Schwerpunkt war in Alten und in Süd. Das Foto im Anhang ist aus der Heidestraße.

 

 

Bei all diesen Einsätzen waren die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren Waldersee, Alten, Süd, Kochstedt, Mosigkau, Mildensee und Kühnau im Einsatz.

 

05.05.2017
09:45 Uhr
Einsatzübung "Brand im Chemieraum der Sekundarschule am Schillerpark"

Die Berufsfeuerwehr wurde zu einem Brand in einem Chemieraum einer Sekundarschule gerufen.
In Absprache mit dem Schulleiter der Sekundarschule am Schillerpark in der Ringstraße wurde um 9:45 eine Einsatzübung durchgeführt. Aufgrund von zwei zurückliegenden Bränden an Schulen in 2016 und 2017 sollte der Einsatzablauf geübt und gefestigt werden.
Angenommen wurde ein Brand im Chemieraum im Obergeschoss der Schule, sowie zwei Schüler die sich noch im Obergeschoss aufgehalten haben. Bei Ankunft wurde die Lage wie beschrieben vorgefunden. Die Schüler und Lehrer waren bereits evakuiert und der Direktor bestätigte den Brand und die zwei vermissten Schüler. Der westliche Treppenraum war verqualmt.
Die Berufsfeuerwehr ging mit einem Trupp unter Atemschutz in das Gebäude zur Brandbekämpfung vor. Die Schüler wurden mittels Hubsteiger über die Fenster aus dem Chemieraum gerettet. Nachdem der angenomme Brand entdeckt und "bekämpft" wurde, konnte "zum Abmarsch fertig" ausgegeben werden. Das Treppenhaus wurde noch maschinell belüftet und die Schule an den Direktor übergeben.
Im Einsatz war die Berufsfeuerwehr mit 12 Einsatzkräften.
 

 

30.03.2017
18:40 Uhr
Wohnungsbrand in Roßlau


Am Donnerstag wurde gegen 18:40 Uhr die Feuerwehr der Stadt zu einen Brand in die Hohe Straße in Roßlau alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr  Roßlau befanden sich die Bewohnerinnen der Brandwohnung vor dem Gebäude. Eine Bewohnerin lag auf dem Fußweg. Sie wurde medizinisch erstversorgt und mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation an den nachgeforderten Rettungsdienst übergeben. Die Lageerkundung in der Brandwohnung ergab einen Brand direkt hinter der Wohnungseingangstür im Erdgeschoß. Von dieser Tür waren nur noch Reste vorhanden. Ein Bewohner hatte bereits mit 2 Eimer Wasser versucht, das Feuer zu löschen. Das Treppenhaus war verraucht. Über der Brandwohnung befanden sich 3 Personen am Fenster. Es wurde eine Steckleiter zur Menschenrettung in Stellung gebracht. Gleichzeitig ging ein Trupp unter Atemschutz mit Fluchthauben in das Obergeschoß vor. Die 3 Bewohner kamen ihnen auf der Treppe entgegen und wurden ins Freie geleitet. Durch den Angriffstrupp wurde der Brand unter Atemschutz mit einem C-Rohr bekämpft.  Anschließend wurde die Brandstelle mit der Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert. Die Brandausbreitung beschränkte sich auf den Bereich des Einganges/Küche. Das Wohnzimmer, das Bad sowie das Treppenhaus wurden durch den Rauch beschädigt. Die elektrischen Sicherungen der Wohnung wurden abgestellt. Der FI-Schalter hatte ausgelöst. Zur Rauchableitung wurden die Treppenraumfenster geöffnet und eine Überdruckbelüftung durchgeführt. Die oberen Wohnungen wurden auf Verrauchung kontrolliert und nach der Druckbelüftung freigegeben. Im Verlaufe des Einsatzes klagte ein weiterer Bewohner über Atembeschwerden und wurde daraufhin ebenfalls mit einem Rettungswagen in das Städtische Klinikum eingeliefert. Durch die Kriminalpolizei des Polizeirevieres Dessau wurde eine erste Brandursachenermittlung durchgeführt und die Wohnung beschlagnahmt. Zur Sicherung der Wohnung wurde der Wohnungseingang mit einer Holzplatte verschlossen und versiegelt Der Brandschaden beträgt ca. 20 000 €.

 

An der Einsatzstelle waren:
FF Roßlau mit 5 Fahrzeugen und 21 Kameraden
FF Meinsdorf mit 2 Fahrzeugen und 8 Kameraden (wurden nicht eingesetzt)
Berufsfeuerwehr mit 3 Fahrzeugen und 9 Kameraden
2 Polizeibeamte des Polizeirevieres Dessau
2 RTW DRK
 

 

 

 

 

12.03.2017
16:15 Uhr
Pkw-Brand in der Magdeburger Straße in Roßlau.

Bei Eintreffen der Feuerwehr brannte der Pkw im Motorraum in voller Ausdehnung. Zur Brandbekämpfung wurde ein Angriffstrupp unter Atemschutz mit  einem Hohlstrahlrohr eingesetzt.
Die Magdeburger Straße wurde für den Zeitraum der Brandbekämpfung voll gesperrt.  Nach der Brandbekämpfung ist die Einsatzstelle an die Polizei übergeben worden.
Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 3.000 Euro.

 

 

 

 

10.03.2017

Die Berufsfeuerwehr wurde um 06:31 Uhr zu einem Laubenbrand in die Gartensparte „Neue Schule“ in die Kühnauer Straße gerufen. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand die freistehende Laube bereits im Vollbrand. Durch die Feuerwehr wurde der Brand mit zwei C-Rohren gelöscht. Personen kamen nicht zu Schaden. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von ca. 1.000 €. Die Berufsfeuerwehr war mit 12 Kräften und 4 Fahrzeugen im Einsatz. Die Einsatzstelle wurde zwecks Brandursachenermittlung an die Polizei übergeben.

 

Gegen 9:30 Uhr fuhr die Berufsfeuerwehr zu einem Sturmschaden am Rathausturm. Dort hatte sich oberhalb des Wehrganges eine Schiefertafel gelöst und war in der Dachrinne hängen geblieben. Hier bestand die Gefahr, dass diese weiter in die Tiefe stürzt und Sach- oder Personenschaden verursacht. Daher wurde die Schiefertafel durch die Einsatzkräfte entfernt.
 
Parallel zu den Arbeiten am Rathausturm wurden zwei Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr zu einem Verkehrsunfall in die Seelmannstraße gerufen. Hier waren drei PKW kollidiert. Für die Feuerwehr galt es ausgelaufene Betriebsstoffe zu binden und von einem der verunfallten Fahrzeuge die Batterie abzuklemmen. Eine leicht verletze Person wurde durch den Rettungsdienst ins Klinikum zur Kontrolle verbracht. Die Einsatzstelle wurde zur Ermittlung der Unfallursache an die Polizei übergeben.

 

Als Einsatz Nummer vier reihte sich ein weiterer Sturmschaden gegen 12:30 Uhr ein. In der Sonnenallee in Dessau Mildensee hatte es aufgrund des böigen Windes einen Baum entwurzelt. Dieser drohte in die Oberleitung der Straßenbeleuchtung zu kippen. Daher wurde der Baum in Rücksprache mit dem zuständigen Revierförster gefällt. Im Einsatz waren hier das Löschfahrzeug  und das Hubrettungsfahrzeug der Berufsfeuerwehr mit sieben Einsatzkräften.

 

 

 

04.03.2017
17:30 Uhr
Brand im Werner-Seelenbinder-Ring 82


Beim Eintreffen an der Einsatzstelle war an der linken Hausecke im Werner-Seelenbinder-Ring 82 eine starke Rauchentwicklung zu erkennen.  Eine erste Lageerkundung ergab den Brand eines Stromverteilerkastens der sich unmittelbar an der Hauswand befand. Im oberen Bereich des Stromverteilerkastens schlugen Flammen heraus. Der Angriffstrupp setzte zur Brandbekämpfung ein Hohlstrahlrohr ein. Dabei wurde auf einen Sicherheitsabstand von mindestens 3 Metern geachtet. Im Verlauf der Brandbekämpfung kam es immer wieder zu kleineren Explosionen und Lichtbögen innerhalb des Stromverteilerkastens. Durch den Angriffstrupp der Freiwilligen Feuerwehr Süd wurde das Treppenhaus kontrolliert und die anwesenden Mieter befragt. In der Wohnung unmittelbar hinter dem Stromverteilerkasten lösten durch die starke Rauchentwicklung die Rauchmelder in der Wohnung aus. An der Fassade entstand durch den Brand und die Rauchentwicklung ein erheblicher Sachschaden.
Der Schaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Brandursache muss durch die Polizei ermittelt werden.

Im Einsatz waren:

Berufsfeuerwehr  10 Einsatzkräfte
FF Süd                11 Einsatzkräfte
FF Roßlau              3 Einsatzkräfte

 

 

12.02.2017
17:48
Wohnungsbrand „Am Alten Theater“ 10

Am 12.02.2017 gegen 17:48 Uhr wurde Berufsfeuerwehr Dessau Roßlau zu einem Wohnungsbrand  Am Alten Theater 10 alarmiert. Ein Mieter hatte in dem mehrgeschossigen Wohngebäude einen ausgelösten Heimrauchwarnmelder und Brandgeruch wahrgenommen. Durch die Feuerwehr musste die Wohnungseingangstür, in dem der Heimrauchwarnmelder ausgelöst hatte, gewaltsam geöffnet werden. Die Bewohnerin befand sich in der Wohnung, hatte aber den ausgelösten Heimrauchwarnmelder und das Klopfen an der Tür nicht wahrgenommen. Ursache  war angebranntes Essen auf einem Elektroherd.
Durch die Feuerwehr wurde der Topf heruntergenommen und die Herdplatte abgeschalten. Die Wohnung wurde durch geöffnete Fenster gelüftet. Die Einsatzstelle wurde anschließend an den Hauswart bezüglich der defekten Wohnungseingangstür übergeben.

 


05.02.2017

05:43 Uhr
Verkehrsunfall B 184 Nord

Die Feuerwehr wurde zu einem Verkehrsunfall auf der B184 zwischen Rodleben und Jütrichau alarmiert. An der Einsatzstelle stelle sich heraus, dass ein Pkw BMW, der die B 184 in Richtung Zerbst befuhr, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen ist und mit einem Baum kollidierte. Danach rutsche der Pkw weiter und prallte ca. 35 Meter weiter mit der Fahrerseite gegen einen weiteren Baum. Dabei wurde die Fahrertür eingedrückt und der Fahrer im Fußraum eingeklemmt. Durch den Notarzt konnte nur noch der Tod des Fahrers festgestellt werden. Weitere Personen befanden sich nicht in dem Fahrzeug. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei, erfolgte durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Bergung des Fahrers. Dazu wurden die Fahrertür und der Türschweller mit hydraulischen Rettungsgeräten entfernt. Die Unfallstelle wurde durch die Feuerwehr großräumig ausgeleuchtet. Zur Sicherheit ist der angrenzende Wald abgesucht worden um eine eventuelle zweite Person zu finden. Die Suche blieb ohne Ergebnis.  
Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Rodleben und die Freiwillige Feuerwehr Roßlau mit insgesamt 27 Einsatzkräften.  

 

 

 


02.02.2017

13:22 Uhr
Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau wurde am Donnerstag 2.2.2017 um 13:22 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ in die Amalienstraße in der Ortslage Dessau alarmiert.
Bei Eintreffen der Feuerwehr musste festgestellt werden, dass ein Fahrzeug von der Straße abgekommen war und genau unter einem Balkon frontal gegen eine Hauswand geprallt war. Dabei wurde die Frontpartie des Fahrzeuges stark deformiert. Die Beifahrerin befand sich noch im Auto und wurde durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt, konnte aber bis dahin nicht aus dem Pkw befreit werden. Der Fahrer des Wagens konnte noch vor Eintreffen der Feuerwehr durch Ersthelfer und die Mitarbeiter des Rettungsdienstes aus dem Fahrzeug befreit werden. Er wurde im Rettungswagen medizinisch versorgt. Ein weiterer Insasse des verunfallten Fahrzeuges sowie eine Insassin aus einem zweiten beteiligten Fahrzeug wurden durch zusätzliches Rettungsdienstpersonal betreut.
Durch die Feuerwehr wurde unter Verwendung des hydraulischen Rettungssatzes an dem verunfallten Pkw auf der Beifahrerseite Fahrzeugteile entfernt, um die Beifahrerin zu befreien.
Zur Unterstützung des bereits im Einsatz befindlichen Notarztes wurde zusätzlich ein zweiter Notarzt angefordert, der mit dem Hubschrauber Christoph 63 zur Einsatzstelle geflogen wurde.
Die beiden schwerverletzten Personen wurden zur weiteren medizinischen Versorgung mit dem Rettungstransportwagen (RTW) in das Städtische Klinikum Dessau  (SKD) gebracht, ebenso wie der  leichtverletzte, dritte Insasse aus dem verunfallten Fahrzeug. Die Fahrerin des zweiten Fahrzeuges blieb unverletzt.
Der Einsatz für die Berufsfeuerwehr war vor Ort um 14:10 Uhr beendet. Im Einsatz waren 12 Kräfte der Feuerwehr mit 4 Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit 4 Fahrzeugen (3 RTW, 1 NEF) sowie einem Hubschrauber. Die Polizei übernahm die Einsatzstelle zur Untersuchung der Unfallursache.
 

 

19.01.2017
01:16 Uhr
Brände im Justizkomplex

Bei der Erstalarmierung handelte es sich um einen vermuteten Container- oder Papierkorbbrand. Bei der Ankunft an der Einsatzstelle wurde die Feuerwehr durch den Anrufer auf zwei Brandstellen an der Rückseite des Justizzentrums hingewiesen. Hier brannte es an zwei Eingangstüren. Die ebenfalls eintreffende Polizei berichtete von einer weiteren Brandstelle am Amtsgericht. Durch den Einsatzleiter Feuerwehr wurden das Tanklöschfahrzeug und der Einsatzleitwagen nachgefordert. Bei der Kontrolle der Polizei des gesamten Justizkomplexes wurde eine weitere Brandstelle entdeckt.  Dabei handelte es sich um die Eingangstür der Staatsanwaltschaft in der Ruststraße. Im Justizzentrum wurden die beiden Doppeltüren auf der Gebäuderückseite mit einer Kübelspritze abgelöscht. Beide Türen wurden stark beschädigt, es kam zum Zerplatzen der Sicherheitsverglasung und Zerstörung der Türrahmen. Die dazugehörigen Treppen- bzw. Flurräume waren stark verraucht. Nach dem Ablöschen der Brandstellen am Justizzentrum setzte das Löschfahrzeug zum Amtsgericht um. Zu diesem Zeitpunkt trafen die nachgeforderten Kräfte der Feuerwehr ein. Während über die Schnellangriffseinrichtung des Löschfahrzeuges die brennende Holzeingangstür des Amtsgerichtes von außen gelöscht wurde, erfolgte eine Umsetzung des Tanklöschfahrzeuges zur Staatsanwaltschaft. Am Justizzentrum konnte der Hausmeister in seiner Dienstwohnung erreicht werden. Er öffnete für die Feuerwehr das Gebäude, so dass über einen Lüfter eine Entrauchung des Haupttreppenhauses und eine Restablöschung der 2 Brandstellen von Innen erfolgen konnte. Auch am Amtsgericht musste eine Restablöschung der Eingangstür von der Innenseite erfolgen, auch hier kam es zu einer Verrauchung des Treppenraumes. Die Restablöschung erfolgte auch in diesem Fall über eine Kübelspritze. In allen 4 Fällen handelte es sich um Brandstiftung, die Verwendung von Brandbeschleunigern war ersichtlich. Der Brandschaden wird durch die Feuerwehr auf ca. 16.000 Euro geschätzt. Im Einsatz waren 3 Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr mit 9 Kameraden.    

 

12.01.2017
11:30 Uhr
Einlauf Brandmeldeanlage

Die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau wurde heute gegen 11:30 Uhr zum Einkaufszentrum Dessau-Mildensee, Am Eichengarten alarmiert. Es war die Brandmeldeanlage in der Einsatzleitstelle eingelaufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass durch ein Lieferfahrzeug in Bereich der Anlieferung Kaufland die  Sprinkleranlage beschädigt und dadurch Alarm ausgelöst wurde. Die Anlage wurde durch Haustechniker abgestellt und nach der Kontrolle durch die Feuerwehr wieder in Betrieb genommen. Im Einsatz war der Löschzug der Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau mit 4 Fahrzeugen und 11 Kameraden.

 

09.01.2017

10:30 Uhr
Brand im Schulgebäude Roßlau

Am 09.01.2017 gegen 10:30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einem Schulgebäude in Roßlau Goethestraße 5 alarmiert. Es brannte eine Plastepapierhalterung im Toilettenraum Erdgeschoss. Bei Ankunft der Freiwilligen Feuerwehr Roßlau waren bereits alle Schüler und Lehrer aus dem Gebäude evakuiert und es drang schwarzer Rauch aus dem Toilettenvorraum zum Flur. Der Brand wurde von einem Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr abgelöscht. Nach der Brandbekämpfung wurde der Toilettenraum, Flur und Treppenraum durch die Feuerwehr maschinell belüftet.  Durch den Brand wurde die WC-Kabinentrennwand in Mitleidenschaft gezogen. Des Weiteren entstand Sachschaden in Form von verrusten Wänden und Decken in der Toilette, einschließlich Vorraum. Das Löschwasser in der Toilette wurde mit einem Nasssauger von der Feuerwehr abgesaugt. Nach Beendigung des Einsatzes wurde in Abstimmung mit der Schulleiterin der Unterrichtstag im Gebäude abgebrochen. Als Schadenssumme wurde ca. 20.000 € eingeschätzt. In der Schule befanden sich 84 Schüler und 12 Lehrer/ Betreuer.                                                                                                                                                         

 

Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Roßlau mit 5 Fahrzeugen und 18 Kameraden sowie die Berufsfeuerwehr mit 2 Fahrzeugen und 8 Kameraden.

 

Des Weiteren wurde die Berufsfeuerwehr gegen 16:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Argenteuiler Straße - Wolfener Chaussee zwischen einem VW Passat und einem Ford alarmiert. Im Ford befand sich noch eine Frau, welche durch die Feuerwehr mittels Rettungsbrett über die Tür hinter dem Fahrer gerettet wurde.  Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Es wurde ein Gesamtschaden von 15.000 € geschätzt. Zum Einsatz kam die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau mit 4 Fahrzeugen und 12 Kameraden.

 

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