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"Auf ein Wort" mit Oberbürgermeister Peter Kuras

 


Start in das Neue Jahr kann voller Zuversicht erfolgen -

Einladung zum Neujahrsempfang im Anhaltischen Theater

 

Liebe Leserinnen,
liebe Leser,

es war für mich nicht wirklich überraschend, als Ende November „die aktuelle Focus-Studie zu Wohlstand, Wachstum, Jobs und Gehältern“ (Focus) veröffentlicht wurde, dass Dessau-Roßlau nach etwas mehr als einem Jahr den Tabellenkeller noch nicht verlassen hat. „Wo Deutschland am stärksten ist“ lautet die plakative Chart-Ankündigung auf dem Titelblatt der Focus-Ausgabe und es verwundert erst einmal niemanden, welche Regionen und Speckgürtel darin die vorderen Plätze im Bundesgebiet einnehmen.

Fakt ist, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage gegenüber dem Vorjahr zum Positiven verändert hat. Anzeichen dafür sind Investitionen in Millionenhöhe, die der städtische Haushalt für 2017 vorsieht und die es in dem Umfang (50 Mio. Euro) seit Jahren nicht mehr gab. Im Oktober 2016 sank die Arbeitslosenquote gegenüber dem Vorjahr um mehr als 10 Prozent. In der Innenstadt entsteht neben dem Bauhaus Museum ein hochmodernes Tagungszentrum. Die Kavalierstraße wird parallel saniert und aufgewertet. Die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH ist auf dem Weg, Europas größtes und modernstes Lokprüfzentrum zu werden. Das sind nur einige Punkte, die wir seit 2015 auf der Habenseite verzeichnen können. Das Gesamtwirtschaftliche Zukunftskonzept, auf das sich im letzten Jahr als praxisorientierte Strategie verständigt wurde, liegt bis Herbst 2017 vor. Angesichts all dieser Fakten und Zeichen sowie der spürbar größer gewordenen Geschlossenheit der städtischen Akteure können wir, wie ich denke, positiv in die Zukunft unserer Stadt schauen und das Ergebnis als zusätzlichen Ansporn zur Kenntnis nehmen.

Liebe Leserinnen und Leser,

gute Nachrichten gab es kürzlich auch aus der Staatskanzlei in der Landeshauptstadt Magdeburg: Drei Millionen Euro werden uns vom Bund zur Verfügung gestellt, um die Sanierung des Schlosses Georgium, und damit inbegriffen der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau, bis 2019 fertigstellen zu können. Die verbleibenden Kosten von weiteren rund drei Millionen Euro wollen wir als Stadt gemeinsam mit dem Land aufbringen, das hierfür schon seine Unterstützung zugesagt hat. Nicht zuletzt war auch die Grundsteinlegung für das Bauhaus Museum am 4. Dezember, übrigens auf den Tag genau 90 Jahre nach der Einweihung des historischen Bauhausgebäudes, ein wichtiger Mosaikstein für die Zukunft unserer Stadt. Dass während der Zeremonie eine Berliner Aktions-Künstlerin die in Wirklichkeit nie geborene „Urenkelin“ von Walter Gropius gab und als solche ihr Programm darbot, führte zu der einen oder anderen Verwirrung im Publikum. Der Veranstaltung gab es einen gewissen Pfiff, denn in den Medien wurde noch Tage später darüber berichtet. Was will man mehr? Und die meisten brachten auch noch nachträglich die nötige Prise Humor mit, um diese historische Camouflage mit einem Lächeln aufzunehmen.

Liebe Leserinnen und Leser,

auch dieses Jahr neigt sich nun dem Ende zu. Es war voller Ereignisse bis zum Schluss. Ich denke, wir können ein positives Fazit ziehen. Traditionell lade ich am 8. Januar 2017 zum Neujahrsempfang der Stadt Dessau-Roßlau in das Anhaltische Theater ein, wo wir gemeinsam die zurückliegenden zwölf Monate noch einmal Revue passieren lassen können. Dankenswerterweise wird der Neujahrsempfang für 2017 von der Volksbank Dessau-Anhalt eG unterstützt. Anschließend können wir zu den Klängen unserer Anhaltischen Philharmonie entspannen, der Klangkörper wurde erst kürzlich mit dem Landesmusikpreis ausgezeichnet, herzlichen Glückwunsch dazu. Ich möchte die Gelegenheit hier aber auch dazu ergreifen, um vor allem jenen für ihr Engagement zu danken, die neben ihrem Beruf oder neben Familie und anderen Verpflichtungen ihre Kraft in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Ob nun im sozialen Bereich für diejenigen, denen es im Leben nicht so gut geht, in der Kultur, im Sport oder auch im Zivilschutz (z. B. Freiwillige Feuerwehren, THW) - sie alle tragen dazu bei, dass unsere Gemeinschaft ein festes Gefüge erhält und entlasten damit staatliche Aufgabenträger enorm. Hierfür gebührt allen Ehrenamtlichen unser gemeinsamer, großer Dank.

Kommen Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, gut ins neue Jahr, verleben Sie angenehme Feiertage im privaten Kreise und tanken Sie genügend Kraft und Mut, um auch 2017 wieder mit Elan dabei sein zu können, das wünscht Ihnen herzlich


Ihr


Oberbürgermeister
Peter Kuras
 

ob@dessau-rosslau.de

 

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