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    "Die friedliche Revolution in Dessau und Roßlau 1989/1990"

    Ausstellungseröffnung am 3. November im Landeshauptarchiv

    Friedliche DemonstrantenMit einer Ausstellung "Die Friedliche Revolution in Dessau und Roßlau 1989/1990" reflektieren das Landes- hauptarchiv Sachsen- Anhalt, Abteilung Dessau, und das Stadtarchiv Dessau- Roßlau den politischen Umbruch vor 20 Jahren, der auch als Wendeherbst in die Geschichte einging. In vielen Städten Ostdeutschlands wird dieser Tage und Wochen an die Ereignisse erinnert, die zur Öffnung der Mauer, zu Reisefreiheit und schließlich Monate später zur Vereinigung beider deutscher Staaten führten.

    Auf den Ausstellungstafeln, die im Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt im Alten Wasserturm, Heidestraße 21, gezeigt werden, sind u. a. Fotos mit hohem Symbolgehalt zu sehen, wenn beispielsweise die wöchentlichen Demonstrationen und öffentlichen "Dialoge" vor dem Rathaus und in der Johanniskirche, die Vernichtung von Kampfgruppen-Waffen oder die Arbeit des Runden Tisches abgebildet werden.

    In der JohanniskircheInformative Texte werden um Zeitungsartikel ergänzt, die damals in der "Freiheit" erschienen waren und über die unglaublichen politischen Umwälzungen Ereignisse in ungewohnt offener Weise berichteten. Aber auch ganz individuelle Zeitzeugnisse werden hervorgeholt und abgebildet, etwa die handgeschriebenen Zettel des Dessauer Busfahrers Rothe, mit denen dieser die Fahrgäste zur Teilnahme an dien friedlichen Demonstrationszügen Vernichtung der Kampfgruppen-Waffenaufforderte. In bizarrem Kontrast dazu stehen die Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der DDR, die in der Ausstellung ebenfalls Erwähnung finden. 

    Die Ausstellung wird am 3. November 2009, um 19.00 Uhr, im Landeshauptarchiv eröffnet. Nach der Begrüßung durch den Archivleiter Dr. Andreas Erb wenden sich Rüdiger Erben, Staatssekretär des Inneren Sachsen-Anhalt, sowie Oberbürgermeister Klemens Koschig mit Grußworten an das Publikum.
    Angelika Storz, Zeitzeugin und heute u. a. Stellvertretende Vorsitzende des Stadtrates Dessau-Roßlau sowie Vorsitzende der Moses-Mendelssohn-Gesellschaft, hält anschließend ihren Vortrag zur Friedlichen Revolution in Dessau und zur Gesellschaftsphilosophie von Moses Mendelssohn. Im musikalischen Rahmenprogramm unterhält der Gospelchor der Kreuzkirche mit Liedern aus der Wendezeit. Die Moderation übernimmt Dr. Frank Kreißler, Leiter des Stadtarchivs Dessau-Roßlau

    Aufruf: Zur abschließenden Gestaltung der Ausstellung such das Stadtarchiv Dessau-Roßlau noch weitere Dokumente und Fotos aus dem Ortsteil Roßlau, die von den damaligen Ereignissen Zeugnis ablegen. Wer im Besitz solcher Zeitzeugnisse ist, kann diese zum Kopieren gern zur Verfügung stellen und so zum Gelingen der Ausstellung beitragen. 

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