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Kurt-Weill-Fest 2007
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    15. Kurt Weill Fest

    In diesem Jahr heißt es "Weill getanzt"

    Hat Kurt Weill überhaupt so viel komponiert, dass man nunmehr zum 15. Mal ein Fest ihm zu Ehren durchführen kann? Man kann, und der Zuspruch ist ungebrochen. Schon die Pressekonferenz am 2. Das Londoner Trio Tiger Lillies     Foto: A. AttkinsonNovember 2006 in der Stadtsparkasse zeigte dies. Dort fanden sich so viel Medienvertreter, Veranstalter, Partner und Interessierte ein wie nie.
    In diesem Jahr gibt es den getanzten Weill. Pünktlich zum 106. Geburtstag  des weltberühmten Dessauer Komponisten am 2. März wird sich zehn Tage lang bis zum 11. März alles um das Phänomen Tanz drehen.
    Kurt Weill interessierte sich von jeher für Tanzmusik. Sie inspirierte ihn und beeinflusste sein kompositorisches Schaffen, auch wenn er nur ein einziges Ballett, “Die sieben Todsünden”,  schrieb. Ob Tango-, Foxtrott- oder Bluesrhythmen - viele Genres der Tanzmusik finden sich in seinen Werken wieder.

    Und auch beim 15. Kurt Weill Fest macht es wieder einmal die Mischung. “Die Brücke von den internationalen Stars zu den jungen Künstlern wurde und wird wieder geschlagen”, ist sich der Intendant des Kurt Weill Festes, Clemens Birnbaum, sicher.
    So hat man sich mit Max Raabe und dem Tango-Star Carel Kraayenhof zwei Weltkünstler nach Dessau geladen. Letzterer, ein grandioser Bandoneonist, überzeugte schon von seinem Können auf der Hochzeit des niederländischen Kronprinzenpaares. Unter dem Motto “Wouldn’t you like to be on Broadway?” werden junge Absolventen der Bayerischen Theaterakademie so genannte “Showstopper” berühmter Broadwaystücke im Haus Feininger präsentieren. Und selbst für die Jüngsten hat das Fest etwas zu bieten. Sie sind in den Johannbau zum “Opus Number Zoo”, einer vertonten und vertanzten Geschichte, eingeladen.

    Auch die Veranstaltungsorte können zum Teil unterschiedlicher nicht sein. So muss man sich entscheiden, ob man zum musikalischen Dinner ins feine “Pächterhaus” gehen möchte oder doch lieber der Jazzmusik im “Krötenhof” lauschen will. Wohnt man einer musikalischen Lesung in der Bitterfelder Sparkasse bei oder verschwindet lieber zu einer rauschenden Party im “Salon d’extase”? Dieser ist an den übrigen Tagen im Jahr für alle der Dessauer Beatclub, verwandelt sich nun aber in ein Nachtlokal der 1920-er Jahre.

    Wenn zum diesjährigen Kurt Weill Fest das Thema “Tanz” zum Motto gewählt wurde, darf natürlich auch die Gregor Seyffert Compagnie Dessau nicht fehlen. Sie wird mit einem Tanztheater das Fest am 2. März eröffnen. Der dreiteilige Abend entführt den Zuschauer in den “Tango Palast”, einem fiktiven Ort der Hoffnungen, Sehnsüchte, Vergnügungen und Exzesse. Diese Neuproduktion unter Choreographie des Kammertänzers Gregor Seyffert ist ein leidenschaftliches, skurriles und launiges Plädoyer für den Tango und seinen Siegeszug durch die Kulturen.

    Über 35 Veranstaltungen bieten wieder einen Mix vielfältigster Darbietungen an. Und das macht nach wie vor den Erfolg des Kurt Weill Festes aus.

    Um so glücklicher schätzen sich die Veranstalter, dass Jahr für Jahr treue Partner, Förderer und Sponsoren zum Gelingen des Festes beitragen und dabei ist die Finanzierung natürlich ein wesentlicher Punkt. In diesem Jahr wird der Festivaletat ca. 520.000 Euro betragen. Die öffentliche Hand mit dem Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Dessau beteiligt sich mit 45 % am Etat, 24 % erwirtschaftet das Festival durch Eigenmittel, über 31 % übernehmen Sponsoren und Stiftungen. Sie alle sind sich einig, dass das Kurt Weill Fest eines der herausragenden Kulturveranstaltungen in Sachsen-Anhalt ist, das es auch weiterhin zu unterstützen und zu fördern lohnt.


    Cornelia Müller

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