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    Die Stadt Dessau steht vor einer einschneidenden Änderung in ihrer Geschichte. Am 1. Juli 2007 wird sie zusammen mit der Nachbarstadt Roßlau/Elbe aufgelöst und als gemeinsame Stadt Dessau-Roßlau neu gebildet. Nachdem sich die teilnehmenden Bürger beider Städte im vergangenem Jahr bei einer Bürgeranhörung (Dessau) und einem Bürgerentscheid (Roßlau) mehrheitlich für eine Fusion der beiden Städte ausgesprochen haben, hat der Landtag von Sachsen-Anhalt diesem Willen im Gesetz zur Kreisgebietsneugliederung (§ 13) Rechnung getragen. Schon vor Verabschiedung dieses Gesetzes beschlossen die Stadträte beider Städte den Fusionsvertrag. In diesem Vertrag war die Fusion schon für den 1. Januar 2006 vorgesehen. Ebenso wie mit dem Fusionstermin konnten sich die beiden Städte auch mit der Absicht, die beiden Stadträte als gemeinsamen Stadtrat bis 2009 bestehen zu lassen, nicht durchsetzten. Jetzt soll im Frühjahr 2007 die Wahl des neuen Stadtrates und des Oberbürgermeisters der Stadt Dessau-Roßlau erfolgen. Dazu stehen die beiden Städte in intensiven Gesprächen mit dem Land Sachsen-Anhalt.

    In Vorbereitung der anstehenden Fusion wird intensiv an der Erarbeitung der neuen Strukturen in der Stadt Dessau-Roßlau gearbeitet. Das geht von der Zusammenführung der Stadtverwaltungen bis zu gemeinsamen Strukturen der kommunalen Unternehmen. Daneben laufen die Verhandlungen mit dem Landkreis Anhalt-Zerbst zur Herauslösung von Aufgaben, Einrichtungen, Personal und finanziellen Verbindlichkeiten, da die Stadt Roßlau nach der Fusion keinem Landkreis mehr angehören wird, sondern Bestandteil der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau ist.

     

    Neben der anstehenden Städtefusion sollen zum gleichen Termin (1. Juli 2007) noch Eingemeindungen umliegender Orte in die Stadt Dessau-Roßlau erfolgen. Während mit der Gemeinde Quellendorf darüber schon ein von beiden Kommunalvertretungen bestätigter Gebietsänderungsvertrag vorliegt, laufen dazu mit der Gemeinde Vockerode die abschließenden Verhandlungen. Noch vor der Sommerpause ist auch hier die Unterzeichnung der entsprechenden Vereinbarung geplant. Als dritte Gemeinde hat die Stadt Wörlitz durch Bürgeranhörung am 14. Mai 2006 ihre beabsichtigte Eingliederung in die Stadt Dessau bekundet. Ebenso wie in den anderen Fällen wird die Stadt in zügige und partnerschaftliche Verhandlungen treten, um gemeinsam ein Vertragswerk zu erarbeiten, das den Belangen der Stadt Wörlitz Rechnung trägt. Vielleicht bewirken die Entscheidungen von Vockerode und Wörlitz bei den anderen Gemeinden des Wörlitzer Winkels ein nochmaliges Überdenken der eigenen Zukunft innerhalb der kommunalen Strukturen, nicht zuletzt vor der Ankündigung durch die neue Landesregierung, größere Einheitsgemeinden zu bilden. Die Stadt Dessau jedenfalls ist unverändert für weitere Zusammenschlüsse offen. Der Offene Brief Öffnet den Offener Brief an die Bürgermeister der Städte und Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Wörlitzer Winkel sowie an den Leiter der Verwaltungsgemeinschaft Wörlitzer Winkel und die Bürgerinnen und Bürger des Wörlitzer Winkels als PDF-Datei [13 kB] des Oberbürgermeisters vom 13. April 2005  ist in so weit unverändert aktuell.

    Link zu einer weiteren Seite der Präsentation www.dessau-rosslau.de Rodleben und Brambach

    Link zu einer weiteren Seite der Präsentation www.dessau-rosslau.de Dessau und Roßlau


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