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    Neue Dauerausstellung

    "Charlotte" ist ein Highlight

    Bronzezeitlicher Schmuck wird restauriert

    Der Countdown für die neue Dauerausstellung im Museum für Naturkunde und Vorgeschichte, die ab Juli 2012 zu sehen sein wird, läuft - und es zeichnet sich ab, dass die Besucher mit spektakulären Momenten rechnen dürfen. So werden 350.000 bis 400.000 Jahre alte Feuersteinartefakte aus der Elbe bei Brambach präsentiert, die noch vom Homo erectus herrühren, einem Vorfahren des modernen Menschen. Eindrucksvoll ist aber auch der ca. 11.000 Jahre alte Schädel eines Auerochsen, einem längst ausgestorbenen Wildrind. Gefunden wurde auch er in der Elbe zwischen Dessau und Aken. Über einem Rentierjägerzelt, das die menschliche Bleibe vor 15.000 Jahren dokumentiert, schimmert ein Sternenhimmel, wie er in der dargestellten Konstellation von unseren Urahnen zu jener Zeit betrachtet wurde.

    All dies wird für das heutige Auge auf Monitoren mit 3-D-Ansichten und Filmsequenzen, z. B. von der Bergung des Ur-Rindschädels, ergänzend aufbereitet. Doch ein Highlight bleibt damit noch ungenannt: „Charlotte“, das 1953 bei Osternienburg gefundene Skelett einer Frau. Die Altersdatierung der Prä-Anhalterin hielt eine Überraschung parat und wird momentan noch geheim gehalten. Mit modernsten Methoden wurde sie auch untersucht, um ihr das Gesicht zurückzugeben (Weichteil-Rekonstruktion) und um Antworten auf weitere, ungeklärte Fragen zu finden: Wie alt war sie, warum starb sie, was hat sie gegessen, wie hat sie gelebt?

    Die Besucher der neuen Dauerausstellung dürfen gespannt sein. Manche Frage jedoch, die in der Ausstellung aufgeworfen wird, bleibt auch weiterhin offen, z.  B.: Wie gelangte eine bronzezeitliche Speerspitze aus dem Schwarzmeergebiet in die Gegend um Breesen und Reupzig?

     

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