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Aufruf und Aktion 7. März
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    Gedenken am 7. März

     

    Aufruf und Aktion gegen Rechts

    Plakat Dessau bewegt sich...Seit Anfang Februar tritt im Rathaus regelmäßig eine Institutionen übergreifende Arbeitsgruppe unter der Schirmherrschaft von OB Klemens Koschig zusammen, um zu beraten, wie der für den 7. März 2009 angemeldeten Demonstration Rechtsextremer begegnet werden sollte. Einig sind sich die Teilnehmer darin, dass der rechte Aufmarsch nicht tatenlos hingenommen werden kann. Mit einem öffentlichen Aufruf wendet sich der Arbeitskreis an alle Bürgerinnen und Bürger. Erste Ideen für Aktionen an diesem Tag liegen bereits vor. So soll es u. a. eine zentrale Veranstaltung an der Friedensglocke geben. Ebenfalls gehört es zum Konzept, die rechte Demo nicht aus der Innenstadt zu verbannen. Auf diese Weise soll die Öffentlichkeit hautnah spüren, wer da mit welchen Parolen durch die Straßen zieht.
    Alle Bürgerinnen und Bürger sind zudem herzlich eingeladen, an der Gedenkveranstaltung am Abend des 7. März, um 21.00 Uhr, in der Dessauer Pauluskirche teilzunehmen. Auf diese Weise wird alljährlich der zivilen Opfer gedacht, die bei der Bombardierung Dessaus an diesem Tag vor heute 64 Jahren ums Leben gekommen waren.

     

     

     

    Gemeinsamer Aufruf

    Plakat WeltoffenheitIm Februar 2009 haben sich auf Einladung des Oberbürgermeisters Klemens Koschig Vertreterinnen und Vertreter demokratischer Vereinigungen und Institutionen, zivilgesellschaftlicher Initiativen sowie der Religionsgemeinschaften der Stadt im Dessauer Rathaus versammelt und bekunden einmütig:

    „Wir lieben unsere Stadt Dessau-Roßlau und möchten aufbauend auf den großartigen Traditionen des Bauhauses, von Kurt Weill und Hugo Junkers Weltoffenheit und Toleranz befördern.

    Gemeinsam treten wir für Demokratie und Gleichberechtigung ein und engagieren uns für ein friedliches Miteinander aller Menschen.

    Für rechtsextreme Gruppen, Neonazis und Schläger ist in unserer Stadt kein Platz. Wir verwahren uns dagegen, dass Rechtsextremisten am 07. März 2009 die Straßen Dessau-Roßlaus nutzen, um die Verbrechen des Nationalsozialismus zu leugnen und somit die Opfer des NS-Regimes zu verhöhnen. 

    Gemeinsam rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger am 7. März  2009 dazu auf, um 14.00 Uhr zur Friedensglocke zu kommen und friedlich für eine Stadt in Vielfalt und gegen braunen Ungeist und Geschichtsrevision Gesicht zu zeigen.“

     


    Erstunterzeichner:

    Die christlichen Kirchengemeinden Dessau-RoßlauVielfalt ist bunt!
    Jüdische Gemeinde zu Dessau
    Muslime der Stadt Dessau-Roßlau
    Bündnis gegen Rechtsextremismus Dessau-Roßlau
    Die Kreisverbände der Parteien und Fraktionen des Stadtrates der Stadt Dessau-Roßlau
    Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Dessau-Roßlau
    Das antifaschistische Jugendforum Dessau
    Die Koordinierungsstelle des Lokalen Aktionsplans für Demokratie und Toleranz
    Multikulturelles Zentrum „grenzenlos" e. V. Dessau
    Hochschule Anhalt (FH)
    Stiftung Bauhaus Dessau
    Anhaltisches Theater Dessau
    Städtisches Klinikum Dessau
    DVV-Stadtwerke Dessau
    Dessauer Wohnungsbaugesellschaft
    Stadt Dessau-Roßlau

     

    Programm zur Veranstaltung "Vielfalt ist bunt": Öffnet Programm 7_ Maerz.pdf  [34kB]

     

    Transparent "Nazis? Nein Danke"

     

     

    Durch die Befestigung des Transparentes „Nazis? Nein danke“ an der Rathausfront setzen die Stadt Dessau-Roßlau und der Arbeitskreis "Vielfalt ist bunt" ein weiteres Zeichen gegen den Aufmarsch rechter Demonstranten am 7. März in der Dessauer Innenstadt.
     

     

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