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    Neu in Dessau

    Kulturzentrum Altes Theater öffnet seine Pforten

     

    Dessau bekommt ein neues Theater!? Das stimmt so nicht ganz. Zwar erweitert sich das Kulturangebot Dessaus um einen neuen zentrumsnahen Spielort, um eine Novität handelt es sich bei dem Gebäude Altes Theateraber nicht. Mit der Revitalisierung des Alten Theaters zum Kulturzentrum, dem ehemaligen Caféhaus des früheren Hoftheaters resp. Friedrich-Theaters, soll die Innenstadt Dessaus als kultureller und infrastruktureller Mittelpunkt der Region in enger Verbindung von künstlerischer und soziokultureller Ausstrahlung aufgewertet und zugleich die oberzentrale Funktion der Stadt wieder gestärkt werden. Spaß, neue Selbst- und neue Welterfahrungen, die Begegnung mit interessanten und aufregenden Dingen, die im Alltag so niemals möglich wären und die helfen können, die eigenen Grenzen zu sprengen, sind Ansprüche, die sich das Kulturzentrum ALTES THEATER an sich selbst stellt. Auf über drei Etagen öffnet es sich als öffentlicher Ort und interdisziplinärer Raum. Es verbindet Geist und Körper, Publikum und Darsteller; es ist sinnlich und inhaltlich, technisch und profan.

    Das erste Premierenwochenende Freitag bis Sonntag, 31. Oktober bis 2. November

    31. Oktober, 18.30 Uhr
    Premiere Puppentheater: Lysistrata, Volksstück mit viel nacktem Stoff nach Aristophanes für Menschen ab 16. In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin, Abt. Puppenspielkunst
    Ein Asteroid kreist um die Erde. Sein Name Lysistrata -Heeresauflöserin. Benannt nach der gleichnamigen Komödie des Aristophanes 411 vor Christus. Durch den Entzug des Beischlafes zwingen die Frauen ihre Männer, einen Krieg zu beenden. Ein derbes Stück zu einer derben Sache. Ein Stück mit glücklichem Ausgang. Ein Volksspaß mit direktem Humor und Anliegen. Denn Puppen sind weniger zimperlich als Schauspieler. Im Schmerz wie in der Freude. Sie tragen ihren Stoff gern zu Markte und ins Bett. Ein Asteroid kreist um die Erde - Lysistrata. Ziehen wir den Hut.
    Inszenierung: Nino Sandow
    Ausstattung: Sylvia Wanke
    Dramaturgie: Frank Bernhardt

    31. Oktober, 21.00 Uhr
    Premiere Schauspiel: Adams Äpfel, Schauspiel nach Anders Thomas Jensen
    Pfarrer Ivan versucht, Gestrandete auf den rechten Weg zurückzubringen. Den Vergewaltiger Gunnar und den Kriminellen Khalid hat er bereits in sein Sozialisierungsprogramm gesteckt. Nun soll sich der Neonazi Adam hinzugesellen. Adam verspürt jedoch wenig Lust und antwortet spöttisch auf Ivans Frage, ob er sich schon ein Ziel für seine Therapie gesucht habe: Aus den Äpfeln draußen am Baum, aus denen will er einen Apfelkuchen backen.
    Während Gunnar und Khalid die grenzenlose Nächstenliebe des Pfarrers ertragen, beschließt Adam, den Kampf gegen Ivan und seine absonderliche Weltsicht aufzunehmen. Doch Kuchenbacken ist gar nicht so leicht. Vögel nisten sich im Apfelbaum ein, die Früchte werden von Würmern zerfressen, ein Blitz spaltet das Holz. "Der Teufel testet uns", meint der Pfarrer, während Adam die verbleibenden Äpfel zählt und davon überzeugt ist, dass nicht der Satan den Pfarrer testet, sondern der liebe Gott.
    Inszenierung: Swentja Krumscheidt, Bühne und Kostüme: Mathias Wulff, Dramaturgie: Peter Kunath

    2. November, 19.30 Uhr
    Premiere Schauspiel: Wir sind Paradies, Kabarett
    "Wir sind Paradies" - so heißt der erste Kabarett-Abend des Anhaltischen Theaters, der zum Eröffnungswochenende des Kulturzentrums ALTES THEATER erstmals präsentiert wird. Fröhliche Zustände im Paradies Deutschland - ob Autos oder Reinheitsbier, ob Unterhaltung dank Superstars oder Reiselust pauschal. Wir sind Exportweltmeister und wir sind Papst - selbst der liebe Gott scheint uns gewogen. Wie paradiesisch sind die Zustände in unserem Land? Müssen wir noch arbeiten im Paradies? Wie gut geht's uns? Geht's uns zu gut? Oder geht's noch?
    Ironisch-bissig und humoristisch-hintergründig rücken die Schauspieler des Anhaltischen Theaters Politikern, Weltverbesserern und dem politischen Zeitgeist auf den Pelz.
    Ein Abend für alle, die noch lachen können!
    Inszenierung: Herbert Olschok, Bühne und Kostüme: Mathias Wulff, Dramaturgie: Peter Kunath

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