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Museumskreuzung

Abriss des ehemaligen Horten-Kaufhauses hat begonnen

Der amt. Oberbürgermeister Karl Gröger und konsument dessau-Geschäftsführer René Sittner auf dem AbrissbaggerDessau/Berlin. Am Dienstag, dem  13. März 2007, hatten die Stadt Dessau und der Investor – die „konsument“   Dessau GmbH – zum Termin auf die Baustelle am alten Horten geladen. Anlass war der Beginn der Abbruchmaßnahmen.  90.000 Kubikmeter Schutt müssen innerhalb der nächsten drei Monate beräumt werden. Begonnen wird im hinteren Gebäudeteil, die alte Fassade an der Franzstraße fällt zum Schluss. Ein Großteil des Bauschuttes wird wieder für die Auffüllung des alten Kellers verwendet. Zum Einsatz kommt ein 24 Meter langer, moderner und schadstoffarmer Longfront-Bagger. Lärmgedämmte Maschinen und die ständige Befeuchtung des Abbruchmaterials sollen die unvermeidlichen Belästigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten.

Der Bagger-Greifarm nähert sich einem früheren Wirtschaftsgebäude auf dem Abrissgelände„Der straffe Zeitplan, den wir uns gemeinsam mit der 'konsument' Dessau GmbH vorgenommen haben, den werden wir auch einhalten,“ so der amtierende  Oberbürgermeister Karl Gröger.

Auch René Sittner, Geschäftsführer der „konsument“ Dessau GmbH,  betont noch einmal die Bedeutung des Vorhabens. „Nach mehreren erfolglosen Versuchen in der Vergangenheit, das Projekt über Dritte  zu realisieren, haben wir alles selbst in die Hand genommen. Die Reaktionen der Bürger und der Mietinteressenten, die sich bei uns melden, sind überwiegend positiv. Die Dessauer sind froh, dass es jetzt endlich losgeht und damit weitere attraktive Einkaufsangebote in der Stadt geschaffen werden, überwiegend übrigens von Betreibern, die bisher in Dessau noch nicht vor Ort sind. Aufklären müssen wir jedoch immer wieder über die unsinnig gestreuten Gerüchte, dass aus dem neuen Einkaufszentrum nichts wird. Schade, dass unsere Widersacher die offene Diskussion mit uns scheuen.“

Mit Wasser wird die Staubentwicklung minimiertHintergrund:

1995 hatte Horten den Standort geschlossen, seitdem ist er verwaist und ein Schandfleck für die Innenstadt. Am 11. April 2007 soll der Stadtrat den Abwägungsbeschluß zum Bebauungsplan fällen.

An der Ecke Franzstraße/Askanische Straße  entsteht ein dreigeschossiges Einkaufszentrum mit einer Verkaufsfläche von ca. 12.000 m², einer Gesamtnutzfläche von ca. 20.000 Quadratmetern sowie über 500 Stellplätzen auf zwei Parkdecks und zusätzlichen Fahrradstellplätzen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 30 Millionen Euro. Im II. Quartal 2007 soll Baubeginn sein, die Eröffnung des „konsument“ ist im September 2008 geplant.

Ein attraktiver Sortiments- und Mietermix sichert die wirtschaftliche Nachhaltigkeit des Standortes. Sortimentsschwerpunkte sind Elektronik, Lebensmittel und Textilien, ergänzt durch Mietflächen für Fachmärkte sowie Apotheke und Gastronomie. Im 2. OG entsteht ein Ärzte- /bzw. Gesund-heitszentrum. Mietinteressenten können sich gern noch bewerben. 

Die Fassade übernimmt die Formansprache der Moderne, angelehnt an die Bauhausphilosophie. Die Idee stammt von Prof. Dr.-Ing. Robert Off, Institutsdirektor für Membran- und Schalentechnologien e.V. der  Hochschule Anhalt, Standort Dessau. Der leuchtende, schwebende Flügel über dem Eingang ist dabei eine Hommage an den berühmten Dessauer Erfinder und Flugzeugbauer Hugo Junkers.

Carsten Sauer

Sie verlassen die Seite www.dessau.de und rufen eine externe Seite auf www.konsumverband.de  

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Blick auf das künftige Einkaufszentrum

 

 

 

 

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